Botox Regel 2 – Fortsetzung

Yipieh.Es hat funktioniert. Das Jahr 2009 konnte ich faltenfrei beginnen. Auch wenn ich nicht mehr daran glaubte, wachte ich eines Morgens auf und es war geschehen: Meine Stirn, die vorher einer Autobahn ähnelte und mit einer Zornesfalte gesegnet war, in der man jetzt zur Osterzeit mindestens einen Lindt Hasen hätte verstecken können, erstrahlte nun glatt wie ein Werthers Echte Bonbon in den Spiegel. Vorher dachte ich, dass Häagen Dasz Eis, guter Sex und eine Flasche Cuvée Belle Epoque glücklich machen. Wenn Sie aber nach einer durchzechten Nacht Morgens um halb fünf in den Spiegel schauen und dennoch aussehen wie ein junger Gott, dann wissen Sie erst was wirklich glücklich macht. Botox und Dr. Kneisel stehen nunmehr auf Platz 1 meiner Lieblings-Lebens-Notwendigkeits-Liste. Wer hätte je gedacht, dass die jahrelange Nummer 1 vom Thron gestoßen wird?
Aber ohne Arzt kein Botox. Daher Regel Nummer 2 nicht vergessen: Versuchen Sie einen Arzt zu finden, dem Sie vertrauen. Schauen Sie sich ihn/sie genau an. Wie ist er gekleidet?
(Sie müssen hier nicht unter den Kittel schauen, Schuhe reichen aus. Suchen Sie notfalls nach privaten Gegenständen auf und unter dem Schreibtisch und halten Ausschau nach Tasche, Schmuck etc.) Hat er/sie selbst was machen lassen? (Fragen Sie notfalls nach. Diese Frage sollte einen Arzt nicht schockieren) Ist Ihnen aufgefallen, dass die meisten „Schönmacher“ aussehen, als könnten diese das Wort Schönheit nicht einmal buchstabieren? Sollten Sie das Gefühl haben, eher im Gruselkabinett als in einer Schönheitspraxis oder Klinik zu sein, gehen Sie! Zumindest sollte der Arzt Ihres Vertrauens annähernd eines Ihrer Schönheitsideale entsprechen. Seien Sie doch mal ehrlich: Würden Sie einem Autoverkäufer trauen, der mit dem Rad zur Arbeit fährt?



Aktualisierung: 03.04.2009 | 21:40 | © PIMP YOUR LIFE
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