Ab einem gewissen Alter wird man sich irgendwann die Frage stellen müssen, ob Botox nicht nur in TV-Reportagen und in Prominenten wie Goldie Hawn gespritzt werden sollte, sondern auch in das eigene Gesicht. Und wenn man am Samstagabend Dieter Bohlen im TV sieht und gleichzeitig die eigene Stirn mit dem Finger abfährt, dann weiß man, es ist an der Zeit. Und so machte ich mich auf, mein eigenes Botox Glück zu finden. Was gar nicht so einfach war. Denn erst mal einen Arzt zu finden, den man die Stirn bieten (kleines Wortspiel) kann, ist nicht ganz einfach. Und anstelle von Shops wie Gucci, Prada und Louis Vuitton zu durchqueren um Weihnachtsgeschenke zu kaufen, verbrachte ich meine vorweihnachtliche Zeit in Hautarztpraxen. Da mir meine Stirn sehr wichtig ist suchte ich den Arzt meines Vertrauens, was fast schon zu einer Lebensaufgabe geworden war. Und als ich die Hoffnung schon aufgab, das Jahr 2009 glatt und faltenfrei zu begrüßen (wer weiß, ob es sich nicht erschreckt hätte) fand ich ihn: Im Excellent Skin Center, Frankfurt. Eine Praxis in der als Hintergrundmusik Hotel Costes läuft und mit Möbeln von Le Corbusier ausgestattet ist und dazu noch Kaffee und Plätzchen gereicht werden, ist mir schon auf Anhieb sympathisch. Und so war Regel Nummer 1 klar: Lasse Dich nur von Menschen schöner machen, die einen guten Musik- und Einrichtungsgeschmack haben.
Fortsetzung folgt....






